Kilogramm pro Kilowattstunde
So viel Material steckt in einer einzigen Kilowattstunde Batteriekapazität. Nichts davon kommt aus der Schweiz. Gehandelt wird fast alles davon von hier aus.
Woher diese Zahlen kommen:
Gigawattstunden
In den Personenwagen des Landes stecken heute rund 13,6 GWh Batteriekapazität. Für 2035 und 2050 gibt es keine amtliche Zahl — nur Rechnungen, deren Annahmen man offenlegen muss.
Bestand ist nicht Nachfrage. Wer die beiden verwechselt, rechnet den Bedarf um ein Vielfaches falsch.
Anteil am Weltmarkt in Prozent
Die Debatte dreht sich um Lithium und Kobalt. Das grösste Klumpenrisiko liegt beim Graphit — dem Material, von dem am meisten in der Zelle steckt.
Förderung und Raffination sind zwei verschiedene Dinge. Kobalt wird in der DR Kongo aus dem Boden geholt und in China verarbeitet. Wer nur die Förderung anschaut, übersieht, wo der Hebel wirklich sitzt.
Die Doppelrolle
Die Schweiz fördert keinen einzigen Batterierohstoff und fertigt keine Zellen für ihren eigenen Markt. Gleichzeitig sitzt auf ihrem Boden der Handelsplatz mit dem grössten Hebel auf genau die Abbaugebiete, aus denen alles kommt.
Bergwerke für Batteriemetalle auf Schweizer Boden.
belegte Zellfertigung für den Schweizer Massenmarkt. Was hier steht, sind Packs, Software und Recycling.
Rohstoffhandelsfirmen in Genf, Zug und Lugano, mit rund Beschäftigten.
Belegt durch Bundesquellendes Welthandels mit Metallen und Erzen läuft über die Schweiz. Rund 200 Bergwerke gehören Schweizer Konzernen oder werden von ihnen betrieben.
Schätzung Public Eye — nicht amtlichZellfertigung ist nicht Pack-Assemblierung. Wer Zellen einkauft und zu Batteriepacks verbaut, ist kein Batteriehersteller. Diese Unterscheidung entscheidet darüber, ob man von einer Schweizer Batterieindustrie sprechen kann.
Terawattstunden
Die Winterlücke ist ein saisonales Problem. Batterien sind ein Stundenwerkzeug. Der folgende Balken ist massstabsgetreu gezeichnet — das ist der ganze Punkt.
Was nicht belegt ist
Ein grosser Teil dessen, was über Batterien in der Schweiz behauptet wird, ist nicht belegbar. Diese Liste steht hier, damit niemand die Zahlen oben für mehr hält, als sie sind.
Was sich ändern muss
Aus den Zahlen oben folgen konkrete Änderungen. Keine davon verlangt, auf Batterien zu verzichten.